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Fertigkeiten, die ein Kind erwerben muss, um Lesen und Schreiben zu erlernen

In den ersten beiden Schuljahren:

  • Alle Buchstaben müssen ohne Wortzusammenhang, das heißt isoliert stehend, ohne nachzudenken vom Sehen in Sprechen umgesetzt (=lesen) werden können. 
  • Sie müssen vom Hören in Schrift umgesetzt werden können, wie es bei Ansagen geschieht.
  • Schließlich müssen alle Buchstaben vom Sehen in selbst geschriebene Buchstaben umgesetzt werden (=abschreiben), wobei das Kind wissen muss, um welchen es sich gerade handelt, es muss also zeitgleich den jeweiligen Buchstaben schreiben und sprechen können.
  • Genauso müssen Kinder im Stande sein, die Buchstaben, die in einem Wortzusammenhang stehen, als Wort zu erfassen. Das bedeutet, sie müssen beim Lesen die Wörter anhand der Buchstaben in gesprochene Sprache umsetzen. 
  • Gesprochene Wörter (die häufig vorkommen) müssen sie auswendig, gemäß den Rechtschreibregeln, schreiben können. 
  • Schließlich müssen sie sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben nach Ansage oder beim Abschreiben die Bedeutung des Wortes erfassen können. Sie müssen erkennen, dass mehrere Wörter bekanntlich in einem Zusammenhang also in Sätzen stehen, deren Sinn ebenfalls erfasst werden muss.

Ab der dritten Schulstufe:

  • sollen die Kinder sinnerfassend Lesen gelernt haben,
  • kreativ zu schreiben beginnen; sie schreiben nun Aufsätze.
  • Sie lernen neue Wörter kennen, sollen sich deren Schreibweise einprägen und in ihren Arbeiten verwenden.
  • Sie sollen Teile von Geschichten oder sogar schon ganze Geschichten, die sie gelesen haben mündlich oder schriftlich wieder geben können.
  • Beim Schreiben sollen sie sich verschiedene Stilmittel (Brief, Bericht, Beschreibung, Nacherzählung,...) aneignen.

 

10 - 14jährige Schüler können:

  • mit vermittelten Strategien oft ihre schulischen Schwierigkeiten bewältigen. Nach langen Jahren als unsicherer Rechtschreiber oder Aufsatzschreiber werden sie bewusste Schüler, die auf Grund dieser Sicherheit nicht mehr so leicht aus der Ruhe zu bringen sind.

Innere Ruhe - weniger Fehler.

  • Sie lassen sich daher auch weniger unter Druck setzen, was zu weniger Fehlern führt.
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